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100. Todestag von Samuel Trevor Francis

Obwohl der Liederdichter Samuel Trevor Francis der Brüderbewegung angehörte und eines seiner Lieder spätestens seit den 1960er Jahren auch im deutschen Sprachraum gesungen wird, war sein Name hierzulande bis vor kurzem nahezu unbekannt. Das auf ihn zurückgehende Lied „O die tiefe Liebe Jesu“ stand im Liederbuch Jesu Name nie verklinget (Band 1) nämlich ohne Autorenvermerk und wurde so auch in mehrere andere Liederbücher übernommen, darunter das in manchen Brüderkreisen gern genutzte Loben (CLV 2007) – wo der Dichter immer noch als „unbekannt“ und die Melodie als „Volksweise“ gilt. Inzwischen hat sich glücklicherweise herumgesprochen, dass beides nicht zutrifft, und so kommen im Liederbuch Einklang (CLV 2018) Dichter und Komponist endlich zu ihrem Recht.

Leben

Samuel Trevor Francis (1834–1925)

Samuel Trevor Francis wurde am 19. November 1834 in Cheshunt (Hertfortshire) geboren. Bereits als Kind liebte er Gedichte und stellte einen eigenen kleinen Gedichtband zusammen. Er entwickelte auch eine Leidenschaft für Musik und trat mit neun Jahren zusammen mit seinem Vater und seinem Bruder dem Kirchenchor von Hull bei, wo die Familie mittlerweile wohnte.

Während seiner kaufmännischen Berufsausbildung in London wurde Francis durch ein Traktat auf die „Brüder“ aufmerksam und schloss sich der „exklusiven“ Versammlung im Stadtteil Kennington an, zu der auch Edward Cronin and William Joseph Lowe gehörten. Später muss er jedoch zu den Offenen Brüdern gewechselt sein – vielleicht im Zuge der Erweckungsbewegung von 1859/60, an der er als Evangelist mitwirkte.

Francis’ Gedichte erschienen großenteils zuerst in Zeitschriften, bevor sie 1898 zu dem Band Whence–Whither and other Poems zusammengestellt wurden. Im Vorwort sprach sich der Autor (ähnlich wie Sir Edward Denny) gegen jede inhaltliche Veränderung und Anpassung seiner Texte aus, falls sie in Liederbücher aufgenommen werden sollten:

He [the autor] trusts that those poems that are hymn-like will not be altered to suit the whims or theology of hymn-book compilers. This book is not written in the interests of any sect, denomination or party, but for all who “love our Lord Jesus Christ in sincerity and truth.”

Als Negativbeispiel stand ihm dabei wahrscheinlich u.a. das „Brüder“-Liederbuch A Few Hymns and Some Spiritual Songs Selected … for the Little Flock vor Augen, das sich zahlreiche solcher Eingriffe erlaubte. „Ich bin genauso inspiriert wie Darby“, soll er selbstbewusst geäußert haben. William Kelly nahm 1894 Francis’ Lied „Now around Thee, Lord, we meet“ ins Liederbuch der Kelly-Brüder auf, wo es bis heute steht – ob mit oder ohne Veränderungen, konnte ich nicht ermitteln, da die Vorlage nicht in Francis’ Whence–Whither enthalten ist. Auch in Liederbücher der Offenen Brüder fanden einige seiner Texte Eingang.

Im Ruhestandsalter unternahm Francis noch Reisen nach Kanada, Australien, Palästina und Nordafrika. Er starb am 28. Dezember 1925, heute vor 100 Jahren, in einem Pflegeheim in Worthing (Sussex), nicht weniger als 91 Jahre alt.

Francis’ Eintrag im National Probate Calendar 1926

“O the deep, deep love of Jesus”

Francis’ bekanntestes Lied trägt in seiner Sammlung Whence–Whither (S. 174f.) den Titel „Love of Jesus“ und umfasst acht Strophen, von denen in Liederbüchern jedoch üblicherweise nur drei abgedruckt werden: die erste, die dritte und eine Kombination aus der ersten Hälfte der vierten und der ersten Hälfte der sechsten. Die anonyme deutsche Übersetzung in Jesu Name nie verklinget hält sich erstaunlich eng an diese Vorlage – nur an drei Stellen ist der Text aus Gründen des Reims oder Metrums nennenswert inhaltlich verändert, was bei Lyrikübersetzungen wirklich eine Seltenheit ist:

In Strophe 1 war ein Reim auf „Strom“ (current) erforderlich, was der Übersetzer recht kühn, aber nicht ungeschickt mit „Himmelsdom“ löste (ein Wort, das laut Duden allerdings eigentlich nur das Himmelsgewölbe oder Firmament bezeichnet). Die Abweichungen in der zweiten Strophe sind etwas größer und vermutlich ebenfalls durch den Reimzwang („Thron“) bedingt, aber die Übersetzung wirkt trotzdem auch hier stimmig, umso mehr als sie in die Zeilen 5 und 7 einen zusätzlichen Reim einbaut, den nicht einmal das Original hat. In Strophe 3 fällt der ungewöhnliche Ausdruck „Port“ auf, der den Sinn des englischen haven aber ohne weiteres trifft; überhaupt ist in dieser Strophe die inhaltliche Übereinstimmung besonders gut gelungen.

Das Liederbuch Einklang (CLV 2018) gibt den deutschen Text mit einigen kleinen Änderungen wieder, die auf Prof. Dr. Hanswalter Giesekus (1922–2017) zurückgehen. Giesekus war seit 1998 regelmäßiger Beiträger des Magazins Zeit & Schrift und hatte den Herausgebern im April 2017 einen kurzen Artikel über dieses Lied zugesandt mit der Bitte, ihn erst nach seinem Tod zu veröffentlichen – was zehn Monate später in Heft 1/2018 auch geschah. Der Artikel schildert zunächst Giesekus’ persönliche Geschichte mit dem Lied und schlägt dann die besagten Textänderungen vor, da die Übersetzung in Jesu Name nie verklinget „in einigen Wendungen nicht [s]einem Sprachverständnis“ entspreche:

  • In Strophe 1 störte ihn augenscheinlich das Wort „Himmelsdom“, das er durch das vertrautere „Vaterhaus“ ersetzte. Infolgedessen musste auch ein neues Reimwort gefunden werden, was m.E. weniger glücklich gelang – aus dem textgenauen und natürlichen „reiche[n] Strom“ wurde ein etwas gekünstelter „Wogenbraus“. In der Zeile dazwischen ersetzte Giesekus noch „aufwärts“ durch das originalgetreuere „heimwärts“.
  • Die zweite Strophe blieb bis auf die letzte Zeile erhalten; hier hielt Giesekus die Änderung von „auch noch droben vor dem Thron“ in „droben vor dem Gnadenthron“ für nötig – auch dies eine Annäherung an die vertrautere „Versammlungssprache“.
  • In Strophe 3 schließlich wurde nur ein einziges Wort ersetzt: „süßer Ruh“ durch „sichrer Ruh“ – vermutlich um den Eindruck von Sentimentalität zu vermeiden.

Es folgen im Artikel noch einige interessante Ausführungen über die Melodie des Liedes, die Giesekus weiterhin für eine „Volksweise“ hielt; andernorts wird sie jedoch dem walisischen Organisten und Chorleiter Thomas John Williams (1869–1944) zugeschrieben, was auch das Liederbuch Einklang so übernimmt.

Links

Abschließend sei noch auf einige online verfügbare Lebensbilder von Samuel Trevor Francis hingewiesen (am ausführlichsten ist Bjorlie):

200. Geburtstag von Charles Stanley

stanley
Charles Stanley (1821–1890)

Heute vor 200 Jahren wurde Charles Stanley, einer der bekanntesten Evangelisten der Geschlossenen Brüder im 19. Jahrhundert, in Laughton-en-le-Morthen bei Rotherham (Nordengland) geboren. Im Brotberuf selbständiger Geschäftsmann, nutzte er seine häufigen Reisen zur Verkündigung des Evangeliums und ließ später auch zahlreiche Traktate drucken, die als „C. S. tracts“ weite Verbreitung fanden. Ab etwa 1880 war er Herausgeber der von Charles Henry Mackintosh gegründeten Zeitschrift Things New and Old.

Über Stanleys Leben liegen online die Kurzbiografie aus Henry Pickerings Chief Men among the Brethren (mit falschem Todesjahr), ein Artikel von John Bjorlie (aus Uplook, 1992), Stanleys autobiografischer Bericht The Way the Lord has Led Me; or, Incidents of Gospel Work sowie Hugh Henry Snells Recollections of the Last Days of Charles Stanley (auch als Faksimile) vor. Das Kapitel über Stanley aus Arend Remmers’ Gedenket eurer Führer scheint – im Gegensatz zu vielen anderen Lebensbildern aus diesem Buch – bisher nicht digitalisiert worden zu sein.

Nachrufe

Welche Bekanntheit Stanley zu Lebzeiten genoss, macht die Presseberichterstattung über seinen Tod und sein Begräbnis deutlich. Am 31. März 1890 brachten der Sheffield Daily Telegraph und der Evening Telegraph & Star gleichlautend folgenden Artikel:

Sheffield Daily Telegraph, 31. März 1890, S. 6

Im Sheffield & Rotherham Independent hieß es am selben Tag:

The Sheffield & Rotherham Independent, 31. März 1890, S. 3

Die Altersangabe 72 ist offensichtlich falsch; das richtige Alter konnten die Leser der Zeitung einen Tag später unter den Familiennachrichten finden:

The Sheffield & Rotherham Independent, 1. April 1890, S. 6

Beisetzung

In großer Ausführlichkeit wurde über Stanleys Beisetzung am 3. April 1890 berichtet; tatsächlich sind zwei der Artikel so lang, dass ich sie nicht als Bilddateien wiedergeben kann, sondern transkribieren musste. Hier zunächst der Bericht des Sheffield Daily Telegraph vom 4. April 1890, S. 7, der auch einige sonst nicht überlieferte Einzelheiten über Stanleys berufliche Tätigkeit enthält:

THE INTERMENT OF MR. CHAS. STANLEY OF ROTHERHAM.

Yesterday the funeral of Mr. Charles Stanley, of Moorgate Grove, Rotherham, took place in the Rotherham Cemetery amid many manifestations of respect. Mr. Stanley died whilst seated at the dinner table on Sunday last. For many years he had carried on the business of an export merchant in Sheffield and Birmingham, and at one time the growth of the Indian trade for general Birmingham goods necessitated his removal from Sheffield to the Midland town. Just over quarter of a century ago Mr. Stanley was offered the sole right of working a French patent brought out by the brother of a great friend of his, and seeing that it could be turned to good account he gradually relinquished the Sheffield and Birmingham businesses. This patent was a new plan for chemically scouring wool, in fact for the extraction of oil or fatty matter from any material, seeds, &c. His son, Mr. C. L. Stanley, joined him at this time, and greatly improved the machinery, which quickened the process, making the business a great success. The works at Wath grew, and are now the largest of the kind in the country. Although Mr. Stanley retired from business ten or eleven years ago, he did not give up work. He laboured hard in other ways. He conducted a religious periodical, was the writer of a very large number of tracts, preached regularly in the meeting-room of the brethren in Moorgate, and had a large correspondence with friends all over the world. In public affairs he never seemed to take any prominent part, but he was nevertheless very widely known. The large attendance at the graveside yesterday was some slight testimony of the loss which has been sustained by his decease. The funeral cortége left the residence in Moorgate Grove at about half-past eleven o’clock, and proceeded to the meeting room in Moorgate, where service was held in the presence of a large congregation. Mr. H. H. Snell, of Sheffield, officiated, and with Dr. Davy, of Sheffield, assisted in the ceremony at the grave. The mourners were: – First carriage: Mr. C. L. Stanley, of Oakwood, Rotherham; Mrs. Stanley, widow; Mr. and Mrs. Thomas Andrews, of Wortley. Second carriage: Mr. and Mrs. W. A. Stanley, of East Farleigh, Kent, and Mr. and Mrs. P. H. C. Chrimes, of Plumtree, Bawtry. Third carriage: Mr. C. H. Stanley, Mrs. C. L. Stanley, Mr. S. H. Burrows, of Sheffield, and Dr. Dyson, of Sheffield. Fourth carriage: Mr. and Mrs. Richard Chrimes and Mr. and Mrs. J. Kay. Fifth carriage: Mr. J. H. Burrows, of Sheffield; Mr. Fred. Elgar, of Rochester; Mr. H. H. Snell, of Sheffield; and Dr. Oxley, the deceased gentleman’s medical attendant. Sixth carriage: Dr. Davy and family, of Sheffield. Seventh carriage: Mr. Charles E. Chrimes and family. The private carriages brought into requisition were those of the deceased gentleman, Mr. C. L. Stanley, Mr. P. H. C. Chrimes, Mr. R. Chrimes, Mr. S. H. Burrows, and Dr. Davy. Amongst those attending the funeral were Mr. P. H. Stanley, Mr. E. Stanley, Miss Stanley, the Misses Lillian, Beatrice, and Irene Stanley, Mr. Thomas Barker (Otley), Dr. Snell (Sheffield), Mr. Moore, Mr. Hardy, Mr. Loveridge (Harrogate), Mr. Cutting (Derby), Mr. C. Spink (Chiselhurst), Mr. A. Mace (London), Mr. G. Morrish (London), Mr. J. Morrish (London), Mr. Sharpley (Sheffield), Mr. Brammer (Sheffield), Mr. Bowen (Ollerenshaw Hall), Mr. P. B. Coward, Mr. E. G. Cox, Mr. F. L. Harrop, Mr. H. Bray, Dr. Branson, Mr. F. Myers, Mr. J. S. Ward, Mr. J. Dickinson, Mr. J. M. Horsfield, Mr. H. Leedham, Mr. W. H. Sheldon, Mr. J. Hudson, Mr. J. Rodgers, Mr. Joseph France, Dr. Wolston (Nottingham), Mr. J. M. Radcliffe, Mr. J. Gillett, Mr. O. Fox, Mr. Pontis, and many other friends. The coffin, which was of polished oak with brass mountings, had placed upon it beautiful wreaths sent by grandchildren – Irene and Harry Cecil Stanley, of Oakwood. The interment was in the family vault. Mr. W. Arnett, of Rotherham, had charge of the funeral arrangements, and Mr. J. Hutchinson was the undertaker.

Weniger Informationen über Stanleys Leben, aber dafür noch mehr Details über die Beisetzung lieferte der Bericht des Sheffield & Rotherham Independent vom 4. April 1890, S. 6:

INTERMENT OF THE LATE MR. C. STANLEY, OF ROTHERHAM.

Yesterday afternoon the remains of Mr. Charles Stanley, of Moorgate Grove, who died suddenly on Sunday, were interred at the General Cemetery, Rotherham. The deceased gentleman was greatly respected by the members of the denomination of Christians known as “The Brethren,” and his local philanthropy and consistency of life had gained for him the esteem and regard of his neighbours. The attendance at the funeral was therefore large, and included many from distant parts of the country with whom the deceased gentleman had been connected in various ways, amongst them being gentlemen of distinction in the religious denomination to which the deceased belonged. The funeral procession left Moorgate Grove about noon. Preceding the hearse were about forty workmen from the oil and silver refineries at Wath. The coffin, which had been supplied by Mr. James Hutchinson, was of polished oak with brass mountings, and bore the inscription, “Char[l]es Stanley, born March 10, 1821; died March 30, 1890.” The mourning carriages contained the following relatives: – First carriage, Mr. C. L. Stanley, Mrs. Stanley, Mr. Andrews, and Mrs. Andrews, of Wortley; second carriage, Mr. and Mrs. W. Stanley, East Farleigh, Maidstone, Kent; Mr. P. H. C. Chrimes and Mr. H. Chrimes; third carriage, Mrs. Luther Stanley, Mr. Charles Stanley, Mr. L. Burrows[,] Sheffield, and Dr. Dyson, Sheffield; fourth carriage, Mr. J. H. Burrows, Mr. Farr, Mr. H. H. Snell, Sheffield; Mr. Elgar, Maidstone, Kent; fifth carriage, Mr. and Mrs. Chrimes, Mr. and Mrs. Kay. The carriages following were those of Mr. Stanley, Mr. Hy. Chrimes, Mr. Luther Stanley, Mr. S. H. Burrows, and Dr. Davy. The cortege proceeded to the church of the Brethren, Moorgate, and this being the first service of the kind held in the building, there was a large attendance, every seat being occupied, and many persons unable to obtain admission. Among those present were Captain Thompson, Bedford ; Mr. C. Spink, London; Mr. Walsh, Bedford; Mr. George Cutting, Derby; Dr. Snell, Sheffield; Mr. F. Smith, Hoyland; Mr. Doughty, Barnsley; Mr. Bowen, Whaley Bridge; Mr. Heighway, Manchester; Mr. Young, Hull; Mr. Garbutt, Driffield; Mr. T. Barker[,] Otley; Mr. Oglesby and Mr. Springthorpe, Barnsley; Mr. Hardy, Mr. Moore, Mr. Loveridge, and Mr. Mace, Harrogate; Mr. Ramsden, Carlton Hall; Mr. F. C. Harrop, Swinton; Mr. T. Bramah and Mr. C. J. Bramah, Clifton; Dr. Davy, Mr. R. Jardine, Mr. R. Brown, Mr. J. Dalton, and Mr. M. Harrison, Sheffield; Dr. Oxley, Dr. Branson, and Messrs. P. B. Coward, J. M. Radcliffe, H. Bray, J. S. Ward, F. J. Myers, W. H. Sheldon, J. France, J. Rodgers, J. Dickinson, T. Horsfield, Dawson, Marcroft, Pontis, &c., Rotherham. The service was conducted by Dr. H. H. Snell, Sheffield, who offered prayer, and then selected the words, “He is Lord of all,” from Acts, x., 36, upon which he delivered a discourse. He remarked that he did not suppose he could select any words in the whole compass of the Scriptures more comprehensive, more solemn, or more personal to every one that day. He dwelt on how Christ came to be Lord over all, and the fact that all things were subjected to Him. He created everything, and had a right by reason of His deity, His eternal Godhead, to everything. He pointed out how that Christ died, rose, and revived to the end that he might be Lord both of the dead and the living. He did not think that was the time and place to say much of the departure of their brother. He himself felt bereaved. He was not using the word without meaning, for personally he felt bereaved. Through God’s mercy for more than twenty years he had been in happy Christian fellowship with the deceased, for the most part in fellowship beyond that which usually existed between men. The last occasion they met together was he thought the happiest they had ever had, and he could only say to them, as brethren and sisters in Christ, that they would be happy in eternity. Let them therefore own God together, and God would take and keep them. He believed none of them were yet sensible of the loss they had sustained, but they had confidence in the confidence their departed brother had in Christ, and he believed that he was lifted up where they would see him again. They would take and deposit the body in the grave feeling that the spirit had gone to the Lord himself who was Lord of all, of the dead and the living. A hymn was then sung and prayer was offered by Mr. Harrison, and the service ended. The procession was re-formed, there being about 300 persons preceding the hearse, and at the cemetery the coffin was lowered into the family vault, and prayer was offered by Dr. H. H. Snell and Dr. Davy. Two of the children of Mr. Luther Stanley placed beautiful wreaths at the entrance, and the sad ceremony terminated. Mr. Arnett was the undertaker, and Mr. J. Moorhouse supplied the hearse and mourning coaches.

Der Leeds Mercury fasste sich kürzer, wusste aber noch einige neue Einzelheiten zu berichten (auch wenn er sich im Blick auf Stanleys Gemeindezugehörigkeit nicht sonderlich gut informiert zeigte):

The Leeds Mercury, 4. April 1890, S. 8

Nachlass

Wie erfolgreich Stanley als Geschäftsmann gewesen war, zeigt sein Eintrag im National Probate Calendar:


Das angegebene persönliche Vermögen von £ 20.448 6s. 11d. entspricht nach heutiger Kaufkraft mindestens 2,258 Millionen Pfund (= ca. 2,635 Millionen Euro).